Welche Partner arbeiten in Zemships zusammen?
Wann wird die Wasserstoff- und Brennstoffzellentechnologie für alle zugänglich werden?
Wie funktioniert die Brennstoffzelle (Typ PEM)?
Wer braucht und wer verbraucht Energie?
Wie wirkt sich der Energieverbrauch auf das Klima aus?
Welche Emissionenfallen beim Betrieb von Brennstoffzellen an?
Zemships ist ein von der EU gefördertes Projekt (LIFE). Ziel dieses Projektes ist es, das erste brennstoffzellenbetriebene Fahrgastschiff für zwei Jahre im regulären Betrieb auf touristischen Linien auf der Alster und im Hafenbereich zu testen. Dazu wird eine Wasserstofftankstelle gebaut um das Schiff mit Treibstoff zu versorgen. Sowohl der tägliche Betrieb der Tankstelle als auch die Betankung des Schiffes sind Bestandteil der begleitenden Forschungen.
An dem Projekt nehmen 9 Partner aus unterschiedlichen Bereichen teil.
Das Projekt startete im November 2006 und wird ca. im April 2010 beendet sein.
In dem von der EU geförderten Projekt Zemships sind 9 Partner aus folgenden Bereichen beteiligt:
Ja. Wie bei jedem anderen Treibstoff auch gilt es mit Wasserstoff sorgfältig und bewusst umzugehen sowie die entsprechenden Sicherheitsvorschriften zu beachten.
Je mehr die Knappheit der fossilen Treibstoffressourcen und der Klimawandel Thema der aktuellen politschen und gesellschaftlichen Diskussionen ist, umso vehementer werden Alternativen gefordert. Brennstoffzellenantriebe im Fahrzeugbereich werden bereits in mehreren europaweiten Versuchen getestet und sind in etwa 10 Jahren voraussichtlich marktfähig. Der Einsatz im marinen Bereich wird hiervon beeinflusst werden.
Die Marktreife der Antriebstechnologie hängt auch von dem Element Wasserstoff ab. Neben der Preisfrage gilt es hier die Frage der Herkunft des Wasserstoffs zu klären.
In Brennstoffzellen wird in einem elektrochemischen Vorgang aus Wasserstoff und Sauerstoff Wasser produziert. Dies ist ein energiefreisetzender Prozess. Die frei werdende Energie kann in Form von Strom für den Antrieb von Elektromotoren genutzt. Wasserdampf und Wärme verlassen als einzige Emission die Brennstoffzelle.
17% der Menschheit verbrauchen 60% der Energievorräte.
Das bedeutet im Umkehrschluss, dass für mehr als 80% der Menscheit weniger als die Hälfte der Energievorräte zur Verfügung stehen. Mehr als zwei Milliarden Menschen haben keinen Zugang zu elektrischer Energie. Dies ist besonders bedenklich vor dem Hintergrund, dass sich nach aktuellen Prognosen die Bevölkerung auf der Erde in den nächsten 100 Jahren verdoppeln wird.
Durch die Verbrennung fossiler Treibstoffe entsteht CO2, ein Treibhausgas, das in starkem Umfang zur Erwärmung der Atmosphäre beiträgt. Über 90% des weltweiten Energiebedarfes wird durch fossile Energiequellen gedeckt.
Die Industrialisierung und die damit verbundenen CO2-Emissionen haben das weltweite Klima in den letzten 100 Jahren um einen Grad Celsius erwärmt. Klimaforscher rechnen für die nächsten Jahre und Jahrzehnte mit einem weiteren Anstieg um mehrere Grad Celsius.
Dem kann nur durch die Vermeidung der Emission von Treibhausgasen und der Entwicklung alternativer Energien entgegengewirkt werden.
Brennstoffzellenantriebe ermöglichen einen schadstofffreien Betrieb, da nur Wasserdampf und Wärme anfallen. Außerdem arbeitet ein Brennstoffzellensystem sehr leise, so dass auch die „Verschmutzung“ der Umwelt mit Lärm vermieden werden kann.